Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft. Die Corona-Pandemie verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschütterte sie das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in den reichen Industriestaaten. Als Christinnen und Christen jedoch glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang! Der Bibeltext Jeremia 29,14 des Weltgebetstags 2022 ist ganz klar: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…“

Am Freitag, den 4. März 2022, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen. In diesem Jahr kommt der Weltgebetstag gleich aus drei Ländern: Wales, England und Nordirland! Eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christliche Konfessionen und Kirchen hat gemeinsam die Gebete, Gedanken und Lieder zum Weltgebetstag 2022 ausgewählt. Sie sind zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt.

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden die Frauen aus diesen drei Ländern uns ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie und Emily kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache.

Um den Gottesdienst für uns in Friolzheim vorzubereiten, treffen wir uns an 2 Abenden. Wir werden uns mit dem Bibeltext, Gebeten, den Geschichten einzelner Frauen, Liedern und Hintergrundinfos beschäftigen und überlegen, wie wir unseren Gottesdienst gestalten wollen. Ob dies wieder in einer Online-Form wie im letzten Jahr oder in Präsenz stattfinden wird, werden wir dann sehen. Es wäre natürlich schön, wenn wir eine große Gruppe von Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Konfession und Prägung werden.

Wir laden alle ein, diesen weltumspannenden Hoffnungsabend mit vorzubereiten und natürlich mitzufeiern.

Termine: 11.02. und 18.02.2022 jeweils um 19.30 Uhr

Die Treffen finden vermutlich online statt. Meldet euch unter folgender Mailadresse um den Link zu erhalten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07044-2331211.

Ulrike, Christine, Lisa, Daniela und Silvia        


Nach der sehr guten Resonanz auf die beiden ersten Abende werden die Distrikts-Online-Bibellese-Abende im Jahr 2022 fortgesetzt. Online-Bibellese-Abend bedeutet: Wir schalten uns einmal im Monat in einer Videokonferenz zusammen, lesen gemeinsam einen Bibeltext, hören Hintergründe zum Text und tauschen uns aus, was dieser Text mit unserem Alltag zu tun haben könnte. Es darf gerne offen und ehrlich mitdiskutiert werden; zugleich kann man aber auch den kompletten Abend still zuhören, sich inspirieren lassen und seinen Gedanken nachgehen. Nach 60 bis max. 90 Minuten wird der Abend durch Gebet und Segen durch die leitende Person beschlossen. Eine Teilnahme ist regelmäßig, aber auch nur einmalig „zum Schnuppern“ bzw. sporadisch möglich.

Die Termine bis zum Sommer 2022 sind:

  • Dienstag, 11. Januar mit Pfarrer Christoph Fritz
  • Montag, 14. Februar mit Pfarrerin Erika Haffner
  • Dienstag, 15. März mit Pfarrer Christoph Fritz
  • Montag, 4. April mit Pfarrerin Erika Haffner
  • Dienstag, 17. Mai mit Pfarrer Christoph Fritz
  • Montag, 4. Juli mit Pfarrerin Erika Haffner

Die Abende beginnen jeweils um 20 Uhr. Wer bislang schon einmal dabei war, bekommt den passenden Link einige Tage vor dem jeweiligen Abend automatisch gemailt. Wer neu einsteigen möchte, schreibt bitte vorab eine kurze Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auf das gemeinsame Bibellesen freuen sich
Christoph Fritz & Erika Haffner


Zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten sind wir verpflichtet, die Kontaktdaten aller Gottesdienstbesucher zu erheben.

Um Wartezeiten am Kircheneingang zu umgehen, können Sie den Bogen zur Datenerfassung gerne vorab ausdrucken und ausgefüllt zum Gottesdienst mitbringen. Als Familie reicht es, wenn Sie einen Bogen (mit Angabe aller Vornamen der Mitfeiernden) abgeben.

Die Datenblätter werden verschlossen in einem Umschlag für vier Wochen aufbewahrt und danach vernichtet.


Ambulante Krebsberatung - zwischen Krankheit und Bewältigung

In Deutschland erkranken jährlich ca. 500.000 Menschen neu an Krebs (RKI). So zahlreich, wie die unterschiedlichen Krebsarten sind, so individuell sind auch die Krankheitsfolgen, mit denen sich Betroffen und ihre Angehörigen konfrontiert sehen. Die Diagnose Krebs trifft Menschen unvorbereitet. Während sie in einem aktiven und selbst bestimmten Leben stehen, wirkt ein Krebsbefund zunächst wie eine „Vollbremsung“: Untersuchungen und medizinische Maßnahmen erhalten Vorrang vor allem anderen und durchkreuzen Vorhaben und Lebenspläne. Körperliche Belastungen, Behandlungsfolgen und der Umgang mit Ungewissheit sind mit tiefgreifenden Veränderungen im persönlichen, familiären und beruflichen Umfeld verbunden. Auch nach Abschluss einer Behandlung ergeben sich Fragen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Erkrankung.

In allen Phasen - vom ersten Befund bis weit über die eigentliche Erkrankung hinaus - bietet die Krebsberatungsstelle Böblingen mit ihren beiden Außenstellen in Leonberg und Herrenberg Betroffenen und ihren Angehörigen wohnortnah Beratung, Begleitung und Unterstützung: Sei es in Form von psychoonkologischen Gesprächen zur Auseinandersetzung mit der Diagnose und zur Bewältigung von Umbrüchen, Ängsten und Überforderung. Sei es in sozialrechtlicher Beratung und Antragshilfe zur Versorgung und finanziellen Sicherung.

In Paar- und Familiengesprächen richtet sich der Fokus auf die Entlastung von Partnerschaften und Stärkung von Eltern und Kindern. Durch ihre Vernetzung können die Beratungsstellen wertvolle Orientierung bieten über ergänzende Angebote, Fachdienste und Selbsthilfegruppen. Ziel ist zu jeder Zeit die Verbesserung der Lebensqualität.

Die Angebote der Beratungsstelle sind kostenfrei. Die Beraterinnen unterliegen der Schweigepflicht. Termine nach Vereinbarung – bei Bedarf auch per Telefon, Video-Chat oder Hausbesuch.

Haus der Diakonie Böblingen, Landhausstraße 58, 71032 Böblingen,
Telefon: 07031 / 21 65 11, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haus der Diakonie Leonberg, Agnes-Miegel-Straße 5, 71229 Leonberg,
Telefon: 07152 / 33 29 40 0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haus der Diakonie Herrenberg, Bahnhofstraße 18, 71083 Herrenberg,
Telefon: 07032 / 54 38, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Am Nachmittag des 13. November fand unsere Minikirche für Eltern und Kleinkinder auf dem Kirchplatz der ev. Kirchengemeinde statt. Aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen und wegen Corona gab es dieses Mal sogar zwei Gottesdienste mit kleineren Gruppen. Somit konnten die Hygienevorschriften gut eingehalten werden.

Die Kinder warteten schon gespannt auf die Puppe Lotta, die den Familien die Geschichte vom Heiligen St. Martin erzählte. Sie staunte über die tollen Laternen, die die Kinder gebastelt hatten. Auf einmal sah sie ein Licht in der Ferne. Eine hell leuchtende Laterne. Die Familien erlebten die Geschichte der Laterne Lumina, die bei einem Spaziergang in einen immer stärker werdenden Sturm geriet und deren Licht schließlich verlosch. Wie sollte sie im dunklen Wald ohne Licht nach Hause finden? Nach mehreren Versuchen hatte eine andere Laterne Mitleid mit Lumina und teilte ihr Licht mit ihr. Beide staunten, denn ihr Licht wurde immer heller und heller. Es war fast so, als hätten beide nie so hell gestrahlt. Beide Geschichten zeigen uns, dass gemeinsam alles möglich ist. Der Bettler musste nicht mehr frieren, weil St. Martin ihm ein Stück seines Mantels gegeben hat und Lumina war glücklich, da sie durch das Teilen des Lichts wieder nach Hause gefunden hat. Genau das will uns auch Gott sagen. Wir sollen da sein, wenn andere uns brauchen, so wie er für uns da ist.

Es wurden mit wunderbarer Akkordeon-Begleitung Lieder gesungen und gemeinsam gebetet. Danach durften alle Besucher ihre Laternen anmachen und sie stolz präsentieren bevor es zu einem kleinen Laternenlauf losging. Bepackt mit St. Martins-Gans-Keks und Schokoriegel konnten die Familien den Laternenlauf individuell verlängern und so den Abend ausklingen lassen.

Vielen Dank an die vielen Helfer rund um den Gottesdienst. Wer Interesse an einem Besuch der nächsten Minikirche hat und darüber vorab informiert werden möchte, darf sich gerne beim Minikirchteam mit seiner E-Mail-Adresse melden. Auf Grund der Corona-Lage wird dies voraussichtlich erst wieder im Frühjahr/ Sommer 2022 möglich sein.


Aufgrund einer dringend gebotenen, da substanzerhaltenden Sanierungsmaßnahme rund um den Kirchsaal und aufgrund der erforderlichen Genehmigung zur Weiterführung unserer Jugendreferentenstelle ab April 2022 (Ende des aktuellen Vertrags) stehen wir als Kirchengemeinde derzeit vor großen finanziellen Herausforderungen.

Wenn Sie hierzu Genaueres wissen möchten, so können Sie sich gerne bei Pfarrer Christoph Fritz oder Kirchenpflegerin Dagmar Weiß melden.


Da ich ab Juli 2021 ganz offiziell auch noch als Pfarrer in Wimsheim tätig bin, mache ich Geburtstagsbesuche ab sofort „nur“ noch zum 80., 85. und ab dem 90. Geburtstag dann in jedem Jahr.

Auf Wunsch komme ich aber selbstverständlich auch weiterhin bei Ihnen vorbei, wenn Sie sich – egal in welchem Alter und zu welchem Anlass – über einen Besuch von mir freuen.

Ihr Pfarrer Christoph Fritz

(Wenn Sie an einem der oben genannten runden Geburtstage keinen Besuch wünschen bzw. empfangen können, so können Sie dies selbstverständlich im Pfarramt mitteilen.)


Leider musste unsere lang ersehnte zweite Gemeindefreizeit aufgrund der Corona-Pandemie ein weiteres Mal verschoben werden.

Der neue Termin steht nun aber fest: vom 8. bis 10. Juli 2022 sind in den christlichen Gästehäusern im Monbachtal 80 Betten für uns gebucht. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.

Wir freuen uns schon heute riesig auf die gemeinsame Zeit!!!


In Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus J. S. Klotz aus Neulingen ist im Winter 2020 ein sehr informativer und optisch ansprechender Kirchenführer für unsere Agapitus-Kirche entstanden.

Grundlage des 64-seitigen Buches sind die Forschungen von Dekan i.R. Hansgeorg Kraft, die im Jahr 2012 bereits in Form einer Friolzheimer Kirchenbroschüre erschienen sind. Diese Forschungen wurden von Dekan i.R. Kraft nochmals überarbeitet, von Pfarrer Fritz aktualisiert und durch ergänzende zeitgeschichtliche Texte des Verlagsleiters Jeff Klotz bereichert. Zudem finden Sie im neuen Kirchenführer wunderschöne und aktuelle Aufnahmen des Fotografen Ewald Freiburger von unserer frisch sanierten Kirche.

Der Kirchenführer kann zum Preis von 15 € über das Friolzheimer Pfarrhaus erworben werden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Durchblättern und Lesen.


Pfarrer

Christoph Fritz
Kirchstraße 15
71292 Friolzheim
Tel.: 07044 / 938346
Mail: Christoph.Fritz@elkw.de